Restaurierungsatelier Faust

Fotografische Dokumentation (analog und digital):Die analoge Fotografie spielt nach wie vor eine große Rolle bei der Dokumentation

Ebenso wichtiger Bestandteil von Dokumentation und Gutachten sind aussagekräftige und unverfälschte Fotografien. Sie sollen ein objektives und unverfälschtes Abbild des Gegenstandes sein. Jegliche künstlerische oder subjektive Bildgestaltung hierbei ist unbedingt zu vermeiden.
Fotografisch dokumentiert werden muss der Vorzustand eines Objektes vor einer Restaurierung oder Konservierung. Denn jegliche Maßnahme bedeutet einen irreversiblen Eingriff, der nicht mehr zurückgeführt werden kann. Umso wichtiger ist es den Vorzustand gewissenhaft zu dokumentieren.
Eine fotografische Dokumentation soll nicht ausschließlich digital, sondern auch analog ausgeführt werden. Denn für eine Langzeitarchivierung von Fotografien sind bisher nur Abzüge analoger Negative sinnvoll. Denn für digitales Bildmaterial liegt bisher keine Langzeiterfahrung hinsichtlich Archivierung vor. Auch ist erwiesen, dass digitale Medien wie z.B. CD-Rohlinge die Daten nach 10-50 Jahren „verlieren“ können und somit nicht mehr lesbar sind. Zudem ist unklar, ob Datenformate wie Tiff- oder Jpeg-Dateien auch noch in 50-100 Jahren lesbar sind, auf völlig neuen und anderen Computersystemen. Analoges Bildmaterial von vor 50 oder 100 Jahren ist auch heute noch „lesbar“ und wird es auch noch in Zukunft bleiben. Voraussetzung hierfür ist lediglich ein geeignetes, klimatisiertes Lager und die Verwendung hochwertiger Barytpapiere für Abzüge.

 

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© 2018 Claus Rüdiger Faust, staatlich geprüfter Restaurator für Möbel und Holzobjekte, Restaurierungsatelier Faust 39279 Zeppernick
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